Der gestrige Tag ging ja mit etwas Unruhe zu Ende, war doch nicht klar, wo das Handy nun wirklich ist. Theoretisch könnte es beim Edeka sein, aber war es das auch tatsächlich?
Ja. Es war. Gott sei Dank!
Wir haben uns extra den Wecker gestellt, obwohl eigentlich ein gemütliches Sonntags-Frühstück nach dem Ausschlafen geplant war. Egal. Um 8 Uhr stehen wir da vor dem Laden (ja, liebe Bayern, hier haben die Läden durchaus auch am Sonntag geöffnet) und der Puls ist etwas höher als normal. Aber dann stellt sich schnell heraus, dass das Handy gestern gefunden und sicher aufbewahrt wurde. Vielen Dank, an wen auch immer!
Der Puls normalisiert sich wieder und wir machen uns auf den Rückweg ins Ferien-Domizil und Richtung Frühstück.
Das Wetter war uns nicht wohl gesonnen
Für den ersten vollen Urlaubstag wollten wir (nach dem geplanten Ausschlafen und Frühstücken 🙂 ) etwas den Ort und die Gegebenheiten erkunden. Wollten wir! Es hat aber leider schon am Morgen geregnet, mal mehr und mal weniger, aber fast durchgehend. Vorhergesagt war das ja, aber die täuschen sich doch immer mal wieder. Heute nicht.
Wir fahren also in den Ort ins Touristen-Büro, um uns nochmal mit aktuellen Infos zu versorgen.
Und schon die nächste Überraschung: Steht da auf dem gleichen Parkplatz nicht das Auto unserer Nachbarn? Unserer direkten Nachbarn. Unglaublich! Wir haben kein wirklich gutes Verhältnis, deshalb wusste keiner was vom anderen, aber so einen Zufall kann es ja eigentlich nicht geben.
Endlich gibt`s Fisch!
Dann ist`s auch Zeit zum Mittagessen und wir wollen unbedingt Fisch essen. Gehört hier an der Nordsee irgendwie dazu und ist meist auch wirklich lecker.
Wir hatten uns natürlich schon vorher informiert und das Fischrestaurant De Beer soll wohl recht gut sein. Also hin da. Zum einen zum Essen, zusätzlich gibt es dort aber auch frischen Fisch und natürlich Nordseekrabben zu kaufen – und das wollten wir uns unbedingt ansehen.
Vorweg: Der Tipp aus dem Internet war top, wir haben lecker gegessen und noch was für heute Abend mitgenommen.

Während des Essens hat es nun schon wieder geregnet, z.T. sogar etwas stärker und als wir fertig waren, mussten wir eh zurück in die Wohnung, um unseren Einkauf im Kühlschrank zu deponieren. Wir warten also auf Besserung und es wurde doch tatsächlich trocken und etwas heller.
Ab zum Pilsumer Leuchtturm
Der Leuchtturm ist hier so etwas wie eine Touristenattraktion, auch wenn man eigentlich gar nicht weiß warum? Gut, er ist attraktiv herausgeputzt mit seinen gelben und roten Streifen, aber die eigentliche Besonderheit ist wohl, dass er in einem Otto-Film mitspielen durfte.
Wir fahren also da hin (zu Laufen ist es bei dem Wetter allemal zu weit) und beschließen, dort gleich eine kleine Walking-Runde zu machen. Am Ende war sie tatsächlich sehr klein, weil es doch stärker zu Regnen angefangen hat.

Also zurück in die Wohnung, aber nicht, ohne vorher kurz beim Bäcker reinzuspringen. Ein Stück Schlecht-Wetter-Kuchen geht immer – und wenn man schon nass ist, kann man auch noch ein paar Minuten länger draussen bleiben. Der Bäcker liegt nämlich im Ortskern und man kann nicht direkt dorthin fahren.
So haben wir aus dem Regentag wenigstens noch das Beste gemacht. Der Rest des Nachmittags gehört unseren Büchern und der Vorbereitung auf die nächsten Tage.
Da das Wetter noch bis Dienstag so bleiben soll, werden wir dann wohl nach Emden fahren. In einer Stadt ist das Wetter dann doch nicht ganz so wichtig. Warten wir ab!
