Nieselregen und Teestunde

Auch heute sind die Wetteraussichten nicht so prickelnd. Bis auf wenige Pausen soll es den ganzen Tag Nieselregen geben. Für den Nachmittag haben wir eine Ostfriesische Teestunde im Steinhaus gebucht, da sind wir schon mal im Trockenen. Und am Vormittag machen wir was ganz Verrücktes:
Wir packen die Walking Stöcke aus – die Tour von gestern war ja wirklich nicht sehr lang – und machen uns auf eine Runde um Greetsiel. Pfeif doch auf das Wetter, unsere Jacken sollten das aushalten und außerdem regnet es ja gerade nicht.

Für diese etwa 6,5 Kilometer haben wir eine gute Stunde gebraucht, teils mit Gegenwind, manchmal mit Rückenwind. Ist aber auch klar, wenn man eine Runde läuft 🙂 . Auch wenn man manchmal das Gefühl hat, dass der Wind immer von vorne kommt…
Zum Wetter: Wir hatten echt Glück. Es hat zwar zwei mal kurz geregnet, aber immer recht überschaubar und nur für ein paar Minuten. War also doch gut, dass wir raus sind!

Nordseekrabben

Na, wie sieht das aus? Gestern haben wir uns ja ein paar von den leckeren Nordseekrabben mitgenommen und heute war das dann unser Mittagessen. Sehr lecker! Und sicher nicht das letzte mal!

Bis zur Teestunde um 15 Uhr hatten wir dann noch etwas Zeit, um uns von der Tour (und vom Mittagessen 🙂 ) zu erholen. Dabei haben wir auch die Fähre nach Norderney für den 13.07. gebucht.
Dann gings wieder zu Fuß in den Ort, wo wir pünktlich eine Viertelstunde zu früh im Steinhaus ankamen.

Ostfriesische Teestunde

Wir trinken eh gerne Tee und wenn wir schon mal in Ostfriesland sind, sollten wir uns damit einmal etwas näher beschäftigen. Wie geht das wirklich, was kann man falsch machen und wie ist das mit den Kluntje und der Sahne?
Auf der Seite von Greetsiel haben wir dann dieses Angebot gefunden und haben zum Glück noch 2 Plätze für heute ergattert.

Am Ende dauerte es fast 3 Stunden, in denen wir erfuhren, dass schwarzer Tee erst vorziehen muss (und zwar direkt in der Kanne, ohne Beutel oder so was), dann nach 3,5 Minuten mit kochenden Wasser aufgefüllt wird und damit trinkfertig ist. Erst beim Einschenken werden die Teeblätter abgefiltert. Die Sahne muss mindestens 33% Fett haben und der Kluntje kommt vorher in die Tasse. Und das absolute No Go ist Umrühren. Keinesfalls. Niemals.

Genau so muss das gemacht werden 🙂

Dazu haben wir noch viel über Anbau, Ernte und Verarbeitung der Teepflanzen erfahren, alles in allem ein sehr informativer und trotzdem kurzweiliger Nachmittag.

Am Ende gabs dann noch einige Informationen zum Steinhaus selbst, zu seiner Geschichte und den Menschen, die das Haus in der jetzigen Form seit dem 17. Jahrhundert geprägt haben.

Nach den fast drei Stunden haben wir noch eine kleine Runde durch den Ort gedreht, aber zum draußen sitzen war es einfach zu ungemütlich. Obwohl das Wetter besser war als vorhergesagt, verschieben wir das doch auf die kommenden Tage. Da soll es deutlich schöner und wärmer werden.

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