Zams, Venet, Berghotel

Heute geht es auf die nächste Etappe unserer Tour. Wir fahren nach Zams, wo wir auf dem 2.200 Meter hohen Venet ein Hotelzimmer gebucht haben. Ist mal was Besonderes, aber morgen ist ja auch ein besonderer Tag.

Wir packen schon gleich so, dass wir nur das mit auf den Berg nehmen, was wir dort auch brauchen. Erschwert wird das Ganze dadurch, dass die Gondel-Seilbahn renoviert wird und wir daher mit 2 Sesselliften dort hinauf fahren müssen. Es muss also alles in unsere beiden Rücksäcke und eine kleine Reisetasche passen, aber das ist auch kein Problem. Nur das Wetter ist noch ein Unsicherheitsfaktor, da müssen wir wohl lieber mal zweigleisig fahren.

Zum Frühstück holen wir uns eine Leberkäs-Semmel beim M-Preis, Kaffee haben wir noch im Zimmer gekocht und dann geht es los, zuerst mal Richtung Innsbruck. Verkehr ist heute ordentlich, vielleicht reisen noch mehr Festival-Besucher ab? Egal, Google meinte, wir brauchen 1 Stunde 45 Minuten. Die kriegen wir auf jeden Fall rum.

Unterwegs gibt`s dann Frühstück und obwohl es in Mayrhofen noch etwas wolkig war, haben wir mittlerweile herrlichen Sonnenschein.

Gut gestärkt geht es weiter, immer noch bei herrlichstem Wetter.

Vorbei an Innsbruck ist unser heutiges Tagesziel die Talstation der Rifenalbahn bei Zams. Dort werden wir das Auto abstellen und mit dem Sessellift die ersten zwei Drittel überwinden. Danach geht es mit dem Weinberglift ganz nach oben.

Auch mit dem Gepäck war das alles ganz easy und wir kommen entspannt auf dem Venet an.

Dort checken wir ein und als wir hören, dass wir ein Zimmer mit Bergblick haben, buchen wir kurzentschlossen um: Wir wechseln auf die Talseite, weil der Blick dort um ein Vielfaches schöner ist und bekommen sogar ein Zimmer mit Infrarotkabine. Das probieren wir dann doch mal aus!

Das hat schon mal alles reibungslos funktioniert, so dass wir erstmal kurz ins Restaurant gehen und etwas essen, bevor wir noch eine kleine Runde laufen.

Annette bleibt dann noch etwas draußen und ich bin im Zimmer, genieße die Aussicht und hole etwas Schlaf der vergangenen Nacht nach 🙂

So vergeht der Nachmittag und wir kommen von einem Essen zum anderen. Von 18 bis 20 Uhr gibt es Abendessen. Wir haben hier Halbpension gebucht, macht anders ja auch keinen Sinn. Um halb 7 sind wir drüben im Restaurant und positiv überrascht. Wir werden vom Chef, mit dem wir uns schon am Nachmittag gut verstanden haben, persönlich begrüßt und zu unserem Tisch begleitet. Direkt am Fenster mit Blick aufs Tal und den Sonnenuntergang. Das war allerdings auch nicht besonders schwer, da mit uns nur noch eine Gruppe von 7 Personen im Restaurant war. Trotzdem, das war sehr sympathisch und wir haben das sehr wohl wahrgenommen.

Das war schon gut, aber der Blick dazu noch viel besser. Da muss es ja prima schmecken!

Kulinarisch steigen wir hier erst bei der Hauptspeise ein, Salat und Suppe habe ich vergessen zu fotografieren 🙁

Das war tatsächlich besser als erwartet!

Vor dem Dessert muss ich dann unbedingt nochmal raus. Der Himmel wird immer schöner, die Abendstimmung ist hier oben einfach ganz anders. Heute war zwar tagsüber auch nicht viel los, aber jetzt ist hier totale Ruhe. Einfach schön!

Die Sachertorte fordert dann nochmal alles von uns. Das war für ein Abendessen ganz schön üppig. Morgen müssen wir da mal den ein oder anderen Gang ausfallen lassen.

Mit einem letzten Blick auf das nächtliche Landeck geht der Tag dann zu Ende. Wir haben es hier richtig gut getroffen, das ist ein außergewöhnliches Plätzchen und der Wechsel zum Zimmer mit Talblick war eine gute Entscheidung.

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