Heute steht eine Wanderung zur Goglesalm auf dem Programm. Die Strecke sind wir schon vor Jahren mal gegangen und es hat uns super gefallen, außerdem sind auch die Steigungen recht human und wir können das schaffen.
Als wir um 7 aufstehen, ist es draußen noch sehr dunstig – oder sind das die Wolken, die unter uns ziehen? Egal, der Effekt ist wohl der selbe.

Aber schon ein paar Minuten später hat die Sonne den Dunst vertrieben und es ist abzusehen, dass die Wettervorhersage für heute stimmen wird.


Das Wetter passt also! Zum Glück ist es nicht zu warm, sonst hätten wir auch keinen Spaß, denn auf dieser Höhe sind die Bäume recht dünn gesät und wir gehen somit komplett in der Sonne.
Vorher aber gibt´s erstmal Frühstück. Neben dem Buffet bekommen wir sogar noch ganz frisch Eier zubereitet und wie es sich auf einer Hütte gehört, natürlich mit Speck. Da muss ja Kraft in die Beine.

Entsprechend gut vorbereitet machen wir uns dann auf den Weg, der ca. 2 Stunden dauern soll und zuerst 210 Höhenmeter abwärts geht, dann natürlich auch wieder nach oben. Machbar, würde ich mal sagen, obwohl wir hier auf 2.200 Metern Höhe sind, was sich schon deutlich bemerkbar macht.

Das ist der Weg und hinter dem Kamm geht es noch ein ganzes Stück weiter.
Wir starten also gegen halb 11, zuerst noch mit Jacke und langer Hose. Das bleibt aber nicht lange so, denn es ist wirklich angenehm war. Nicht heiß, aber warm, ideal zum Wandern!


Eine schöne Strecke, der Hinweg geht auch zumeist bergab. Uns ist aber schon klar, dass wir jeden Meter, den wir jetzt hinuntergehen, auf dem Rückweg auch wieder hinauf müssen.

Nach 50 Minuten erreichen wir unser Ziel, die Goglesalm. Der einzige Tisch, der noch im Schatten frei ist, hat die Nummer 30. Und das heute! Da müssen wir uns natürlich sofort hinsetzen.

Mit hinsetzen alleine ist es natürlich nicht getan, zuerst gibt´s was zu trinken…
… und etwas später ein kleines Mittagessen. Tirolerknödelsuppe und Kaiserschmarrn. Es sollte heute nicht so viel sein, weil wir ja jetzt das Abendessen im Hotel kennen.


Das war genau so, wie es sein muss und ich habe schon lange keine so guten Tirolerknödel mehr gegessen!
Auf der Alm nehmen wir uns noch ein kleines Stückchen Käse mit, den sie dort herstellen und dann steht der Rückweg an. Gleich am Anfang geht es schon bergauf und das ist fast die ganze Strecke so.



Hier und da müssen wir mal eine Fotopause einlegen, zufällig und nahezu immer im Bereich der Steigungen 🙂 Da bietet es sich dann auch an, einmal tief durchzuatmen und den Puls wieder etwas zu beruhigen. Es gab viele Fotos 🙂 und das ist eines der schönsten:

Der Rückweg dauert etwas länger, eine knappe Stunde und wir genießen dann das tolle Wetter noch etwas auf der Terrasse des Restaurants bei ein paar Runden Rommè.

Schwupps, ist es auch schon wieder Zeit, dass wir uns fürs Abendessen fertigmachen, kurz in die Dusche springen und uns umziehen.
Auch heute gibt es wieder ein 4 Gänge Menü, wieder begleitet von einem herrlichen Sonnenuntergang.




Nach dem Essen wird der Himmel dann nochmal etwas spektakulärer und wir gehen daher nochmal hoch auf die obere Terrasse. Ein wirklich gebührender Abschied für uns an diesem besonderen Tag.



Während wir hier speisen und den Sonnenuntergang genießen, sind die Männer draußen noch dabei, das neue Zugseil für die Gondeln der Venet-Bahn einzuziehen. Das dauert insgesamt fast 3 Monate! Den Job möchte (und könnte) ich wirklich nicht machen…


