Irgendwann ist es dann mal zu Ende und jeder weiß ja, wie schnell die 2 Wochen Urlaub vorbei sind und es wieder zurück in die Heimat geht.
Wir verlassen Greetsiel also zum letzten mal…
… aber es geht dieses mal nicht direkt nach Hause. Ein erster kleiner Stopp führt uns sogar nochmal etwas in die „falsche“ Richtung, nämlich nach Norden. Dort im Gewerbegebiet ist die von Greetsiel aus am nächsten liegende Filiale des Wikingerbäckers. Richtig, das ist der mit dem unvergleichbaren Dinkel-Winkel 🙂 Wir wollen uns gerne was davon mitnehmen und verbinden das dann gleich mit einem Abschiedsfrühstück.
In der Wohnung wollten wir nicht mehr anfangen mit Kaffee kochen, Geschirr und Bestecke spülen und was alles noch dazu gehört. Da ist es doch entspannter, sich mal verwöhnen zu lassen.
Wir schaffen es so tatsächlich, um 07:58 h den Schonergang 13 zu verlassen und sind gute 20 Minuten später in Norden.
Standesgemäß gibt´s zum Abschiedsfrühstück natürlich einen Ostfriesentee, auch wenn er sträflich falsch mit einem ordinären Teebeutel zubereitet wurde 🙂

Aber auch jetzt geht´s noch nicht direkt nach Hause, auch wenn zumindest die Richtung stimmt. Wenn wir schon mal am Ruhrpott vorbeifahren, können wir gerne auch einen kleinen Schlenker machen, und Lukas in Bonn besuchen. Das war jetzt nicht so spontan, wie es vielleicht klingen mag, wir hatten das vorher schon so verabredet.
Um 09:20 h sind wir in Norden gestartet und haben uns dann durch den Verkehr nach Bonn gekämpft. Die Prognosen waren zu unserem Glück noch viel schlechter, hatten doch ausgerechnet an diesem Wochenende die Ferien in NRW begonnen. So waren wir dann doch ganz zufrieden, als wir um 13:50 in Bonn ankamen. Unterbrochen von einem kurzen Tankstopp waren wir dann also 4,5 Stunden unterwegs. Deutlich länger als normal, aber nicht so lange, wie befürchtet.
Der Nachmittag und Abend war dann ein wunderbarer Urlaubsausklang, einfach auf der Terrasse sitzen, mit einem Kaffee und einem Stückchen Kuchen aus Ostfriesland und die gemeinsame Zeit geniessen.
Zum Abendessen hat uns Lukas mit einem leckeren mexikanischen Salat und einem tollen Burger verwöhnt und wir saßen bis spät in die Nacht draußen.

Irgendwann war es dann aber mal soweit, dass wir doch unsere Klappcouch aufbauten und die müden Häupter zur Ruhe legten, um dann am nächsten Morgen nach einem gemeinsamen Frühstück endgültig die letzte Etappe der Rückreise anzutreten.
Auch diese Fahrt war nicht ganz so, wie wir sie kennen, durch die Sperrung der Nordbrücke in Bonn ist dort ein mittelprächtiges Chaos ausgebrochen und wir mussten schon direkt eine andere Route wählen. Wir haben uns wieder einmal vollkommen auf Google verlassen und dadurch Orte kennengelernt, da sagen sich noch Fuchs und Hase Gute Nacht! Aber – es hat funktioniert und wir wurden um die gemeldeten Staus herumgeleitet. Trotzdem haben wir auch für die letzte Etappe 3 Stunden gebraucht, normal sind etwa 2:15 h.
Jetzt noch das Auto auspacken und dann etwas die Füße hochlegen. Damit ist unser Urlaub 2026 dann endgültig zu Ende. Schön wars!



