Norden

Klar, Norden! Das ist in Deutschland (und sonst auch) oben. Dass wir das sind, ist ja klar. Heute waren wir aber in Norden im Norden, also in der Stadt Norden. Ein schönes, gemütliches Städtchen, das uns gleich mehr angesprochen hat als Emden. Ist zwar kleiner, gefühlt aber ist dort mehr los, was die Fußgängerzone und die Läden und Lokale betrifft.

Das ostfriesische Krimi-Museum

Das ostfriesische Krimi-Museum war für uns Anlaß genug, heute mal nach Norden zu fahren. Hier werden die Innenaufnahmen der Ostriesenkrimis um Ann Kathrin Klaasen, Frank Weller und ihrem Kollegen Rupert gedreht, nach den Büchern von Klaus-Peter Wolf.

Da wir die Folgen fast alle sehr gerne angesehen haben, bot es sich doch an, einmal hier in die Kulisse einzutauchen.
Die Räume sehen aus, als wären die Schauspieler und die Filmcrew gerade erst gegangen – und das soll wohl auch so sein, weil auch das scheinbare Chaos wohl doch ein System hat.

Wir durften also in alle Büros hineinsehen, sie aber nicht betreten. Mal sehen, wie wir das finden, wenn wir die nächste Folge ansehen.

Den Besuch wars auf jeden Fall wert, auch die Infos zu Klaus-Peter Wolf und anderen ostfriesischen Krimiautoren wie Dirk Trost (Jan De-Vries Reihe) waren interessant.

Die Innenstadt

Das Museum liegt etwas weiter vom Stadtkern entfernt, fast schon in Norddeich – und so mussten wir nach dem Besuch erstmal wieder ins Auto und ins Zentrum fahren.

Wie schon erwähnt, Norden hat einen gewissen Charme, so kam es zumindest uns vor. Wir haben uns dann nach einem Bummel durch die Fußgängerzone im Lieblingscafè von Klaus-Peter Wolf einen Ostfriesentee und etwas Süßes gegönnt und dabei das schöne Wetter genossen.

Zurück in Greetsiel war es mal wieder an der Zeit, den Kühlschrank aufzufüllen und das hieß: Ab zum Edeka. Auch das war schnell erledigt und nachdem wir die Kühlprodukte kurz in die Wohnung gebracht haben, haben wir eine tolle Entdeckung gemacht: Heute hatte der Fischladen Siebrands Seafood, der eigentlich als Großhandel beschrieben ist, ein Schild vor der Türe: Heute frischer Granat.
Für die, die es nicht wissen: Granat sind die ungepulten Nordseekrabben, also so, wie sie gefangen werden. Wir haben das zum Anlaß genommen, da mal reinzugehen und nachzufragen. Und siehe da: Man kann dort auch als Verbraucher einkaufen und das ist perfekt für uns. Mussten wir vorher immer 10 Minuten zu De Beer fahren, haben wir die Quelle jetzt praktisch direkt vor der Nase.

Zu de Beer mussten wir heute aber trotzdem, weil wir zum Abendessen Fischbrötchen und ein paar Salate geplant hatten.

Das war unser verspätetes Mittagessen, weil das süße Zeug ja nicht als solches gelten kann 🙂

Später am Abend kamen dann die leckeren Fischsalate und Räucherlachs mit Pellkartoffeln auf den Tisch. Auch das wieder sehr lecker und eben der Örtlichkeit entsprechend. Nordsee und Fisch – das passt doch!

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